AfD-Bezirksverordneter verharmlost den antisemitischen Terror der Nazis

Bernd Stahlberg, der für die AfD in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Treptow-Köpenick sitzt, relativiert auf Facebook den antisemitischen Terror der Nazis gegen Juden in den 1930er und 1940er Jahren in Deutschland. Er verlinkt einen Artikel über eine Protestaktion von Köllner Kneipenbesitzer*innen, die Bierdeckel mit der Aufschrift „Kein Kölsch für Nazis – Kein Raum für Rassismus“ produziert haben und hat dazu ein Bild von SA-Männern vor einem jüdischen Geschäft mit „Kauft nicht beim Juden“-Schildern gepostet Weiterlesen

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Offener Brief an die R & W Immobilienanlagen GmbH zum rechten Treiben der AfD in einem ihrer Gebäude

Offener Brief an die R & W Immobilienanlagen GmbH, Dessauer Straße 28/29 in 10963 Berlin, zum rechten Treiben der AfD in einem Ihrer Gebäude:

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit über einem Jahr nutzt die AfD die Räumlichkeiten des HMS-Hausmeister Service in Ihrem Haus in der Winckelmannstraße 31 im Ortsteil Johannisthal für ihre rechten Aktivitäten. Nach außen hin war dies in der Vergangenheit auch durch Plakate sichtbar, die für rassistische Inhalte warben. Zudem nutzte die AfD die Immobilie im Vorfeld der letzten Wahl dazu, ihre rechte Wahlpropaganda für ganz Berlin dort zu lagern. Seit geraumer Zeit besteht an diesem Ort ein komplett eingerichtetes Polit-Büro.

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, fallen Funktionär*innen der AfD immer wieder durch antisemitische, sexistische, homosexuellenfeindliche und rassistische Hasstiraden auf. So wiegeln AfDler*innen gegen Minderheiten und Andersdenkende auf, was immer öfter in rechten Gewalttaten endet. Weiterlesen

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Update zum Artikel „NPD-Werbung und Trump-Fans – Gezielte Provokation durch die AfD Treptow-Köpenick“ vom 20. Januar 2017

Recherchen zu extrem rechten Bürgerdeputierten zeigten Erfolg. Keine*r der Nominierten gewählt! Weiterlesen

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NPD-Werbung und Trump-Fans – Gezielte Provokation durch die AfD Treptow-Köpenick

Update ⇨ Veränderung der AfD-Liste: https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=5559

Als Björn Höcke, AfD-Funktionär im Thüringer Landtag, am vergangenen Dienstag bei einer Veranstaltung der Jungen Alternativen in Dresden seine Brandrede begann, war ihm sicher klar, dass er damit Aufmerksamkeit erregen würde. „Die Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat“, behauptete Höcke, während er von AfD-Anhängern bejubelt wurde. Höcke schwadronierte weiter über die „dämliche Bewältigungspolitik“, die Deutschland anscheinend schwächte – gar moralisch zur Selbstauflösung zwinge.1 Weiterlesen

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Erfolgreicher Protest gegen rechtes Rekrutierungstreffen der AfD Treptow-Köpenick

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Am gestrigen 22. November veranstaltete der schwache Bezirksverband der AfD Treptow-Köpenick ein Rekrutierungstreffen in den Räumlichkeiten des HMS-Hausmeister Service Büros in der Johannisthaler Winckelmannstraße. Es ging darum „mehr Mitglieder, Förderer und Unterstützer“ sowie Bürgerdeputierte und Stellvertretende für die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zu gewinnen, um stärker rechte Propaganda verbreiten zu können. Weiterlesen

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22.11.: Antirassistische Kundgebung gegen Rekrutierungstreffen der AfD in Johannisthal

150963Antirassistische Kundgebung – Dienstag, 22.11.2016 – 18:30 Uhr – Winckelmannstraße 31 (Berlin-Johannisthal)
Vortreffpunkt: 17:45 Uhr auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Schöneweide (Straßenbahnhaltestelle)

Am Dienstag, den 22. November will die AfD Treptow-Köpenick ein Rekrutierungstreffen im Ortsteil Johannisthal abhalten. Laut eigenen Aussagen will die rassistische und nationalistische Partei mit dem Treffen „mehr Mitglieder, Förderer und Unterstützer“ gewinnen. Zudem soll es darum gehen Bürgerdeputierte zu bestimmen, die AfD darf in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zusammen 18 Bürgerdeputierte und Stellvertretende stellen. Diese sind in den Fachausschüssen des Bezirks stimmberechtigt und erhalten Sitzungsgeld. Es ist zu befürchten, dass auch hier Personen bestimmt werden, die durch antisemitische, sexistische, homosexuellenfeindliche und rassistische Hasstiraden bekannt sind – wie es auch in vielen anderen Kommunal- und Landesparlamenten in Deutschland der Fall ist.
Wir stellen uns gegen die menschenverachtende Propaganda der AfD und wollen nicht zulassen, dass diese Partei in Treptow-Köpenick ein Klima des Hasses und der Gewalt gegen Geflüchtete und andere etabliert, die nicht in ihr rückwärtsgewandtes Weltbild passen.
Wir stehen ein für Solidarität mit den Betroffenen von Antisemitismus, Sexismus, Homosexuellenfeindlichkeit, Rassismus und allen anderen Unterdrückungsideologien!
Gemeinsam gegen den menschenverachtenden Hass! Gemeinsam gegen die AfD!

 

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Zeitung AltglienickeAktuell im August erschienen

Mitte August sind die ersten Geflüchteten in die neue Container-Unterkunft in Berlin-Altglienicke eingezogen. Schon Wochen im Voraus kam es neben der Baustelle zu rassistischen Kundgebungen, an denen sich auch Neonazis beteiligten. Des Weiteren gab es einen Brandanschlag auf die Baustelle.Alt-Akt

Um den Menschen, die sich nicht an den rechten Aufläufen beteiligten und denen, die sich noch nicht ausreichend mit dem Thema beschäftigt haben, Informationen zu geben und zu zeigen, wie sie sich gegen Rassismus engagieren und Menschen in Not helfen können, ist Ende August die AltglienickeAktuell erschienen. Diese wurde in einer Auflage von 13.500 Exemplaren an die Haushalte in Altglienicke verteilt.

Die Online-Ausgabe findet ihr hier: AltglienickeAktuell

Wenn ihr lieber eine Papierausgabe in der Hand halten wollt oder gedruckte Exemplare in eurem Bekannten/Familienkreis verteilen wollt, könnt ihr euch diese im Zentrum Für Demokratie Treptow-Köpenickabholen (Michael-Brückner-Straße 1/Spreestraße, gegenüber des S-Bahnhofs Schöneweide).

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4. „Anwohnertreffen“ – 4. Mal Angst statt Solidarität

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Das vierte sogenannte „friedliche Anwohnertreffen“ in Altglienicke wurde von Uffmucken erneut mit einer Gegenkundgebung begleitet. Am 20. Juni machten die Protestierenden deutlich, dass Angst und Stimmungsmache in Altglienicke keinen Platz haben. Wenn in wenigen Wochen Geflüchtete in die vom Senat gebaute Containerunterkunft einziehen, dann müssen sie solidarisch empfangen werden. Auch wir lehnen Containerbauten und Massenunterkünfte ab, doch unseren politischen Protest laden wir dabei nicht auf den Schultern der Betroffenen ab. Die „besorgten Bürger*innen“ dagegen haben einmal mehr gezeigt, dass es ihnen nicht nur um den Standort vor ihrem Gartentor geht, sondern viele grundsätzlich keine Geflüchteten aufnehmen wollen. Und dass sie billigend in Kauf nehmen, dass vor Ort weiter Hass zu Lasten der neuen Nachbar*innen geschürt wird. Weiterlesen

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20.06. – Theater muckt uff: „Klagenden Bürger*innen den Prozess machen“

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20. Juni 2016 – Antirassistische Gegenkundgebung mit Kreativaktion: Refugees Welcome in Altglienicke!

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Antirassistische Spendenaktion brachte 1150 Euro für Cabuvazi und Waslala in Berlin-Altglienicke

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Die nun bereits zum zweiten Mal zu Kunde getragenen rassistischen „Sorgen“ von Anwohner*innen aus Altglienicke waren Uffmucken am 23. Mai Anlass, eine antirassistische Spendenaktion ins Leben zu rufen. Pro „Demonstrant*in“ auf der flüchtlingsfeindlichen Versammlung wurden automatisch zwei Euro an die Projekte Cabuwazi (einen Kinderzirkus) und Waslala (einen Abenteuerspielplatz) gespendet, die direkt neben der zukünftigen Unterkunft beheimatet sind und mit dem Geld Begegnungsprojekte mit den neuen Bewohner*innen im Kiez Altglienicke starten werden. Frei nach dem Motto „Je oller, desto Dollar“ gab es außerdem saftige Zuschläge für die angereisten Neonazis, die sich zu den  „besorgten“ Anwohner*innen gesellten. Weiterlesen

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