AfD-Bezirksverordneter verharmlost den antisemitischen Terror der Nazis

Bernd Stahlberg, der für die AfD in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Treptow-Köpenick sitzt, relativiert auf Facebook den antisemitischen Terror der Nazis gegen Juden in den 1930er und 1940er Jahren in Deutschland. Er verlinkt einen Artikel über eine Protestaktion von Köllner Kneipenbesitzer*innen, die Bierdeckel mit der Aufschrift „Kein Kölsch für Nazis – Kein Raum für Rassismus“ produziert haben und hat dazu ein Bild von SA-Männern vor einem jüdischen Geschäft mit „Kauft nicht beim Juden“-Schildern gepostet.

Was für fragwürdige Kontakte Stahlberg offenbar pflegt, zeigen die Kommentare dazu: „das waren die hellsten zeiten“ glorifiziert einer die NS-Zeit. Ein anderer kommt mit der Masche á la Die Juden haben angefangen: „Wie haben sich wohl weltweit die Verkäufer deutscher Produkte gefühlt, nach dem globalen Boykottaufruf ,nach dem Weltkongress der Juden 1933 in Amsterdam?! Wie die Deutschen selbst , die mit dem Export ihrer Waren 80% der Bevölkerung ernähren mussten ?! Sie sollten verhungern, denn zum Boykott kam auch noch die Kriegserklärung der Weltjuden …. Wie gesagt : 1933 !!!!!“.

Stahlberg fällt länger schon im rechten Kontext auf, er nahm unter anderem an der Compact-Veranstaltung am 5. November in Berlin teil, bei der PEGIDA-Anführer Bachmann, der Identitären-Chef Sellner und der Compact-Chefredakteur Elsässer ein neurechtes Bündnis mit der AfD schmiedeten.

Screenshot des Beitrags des AfD-Bezirksverordneten Bernd Stahlberg

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