250 Menschen protestieren gegen Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch im Köpenicker Allende-Viertel – Polizeigewalt überschattet die Proteste

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Erstmals im neuen Jahr haben Neonazis und rassistische Anwohner*innen wieder gegen die neue Container-Unterkunft für Geflüchtete im Allende-Viertel protestiert. Trotz einer Aufmarschroute durch das Allende-Viertel I und II bis zur Altstadt Köpenick, brachten die Rassist*innen am 9. Januar 2015 nur etwa 80 Menschen auf die Straße (die meisten davon waren angereiste Neonazis aus anderen Stadtteilen). Auf der anderen Seite haben sich dagegen rund 250 Menschen für Solidarität mit Geflüchteten und mit Betroffenen von rechten Brandanschlägen positioniert.
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SPENDENAUFRUF

: Solidarität mit den Opfern von Nazigewalt!

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Solidarität mit den Opfern von Nazigewalt!

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Innerhalb weniger Tage verübten Neonazis im Südosten Berlins drei Brandanschläge auf Autos von Menschen, die nicht in ihr menschenverachtendes Weltbild passen. Continue reading

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9.01.: Aktionskarte für Freitag

1800246_991580344191904_2043239856612935575_nDie Aktionskarte zu den Protesten gegen den rassistischen Aufmarsch in Köpenick am Freitag, 9.01., ist nun online: Continue reading

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9.01.: Protest gegen rassistischen Aufmarsch im Köpenicker Allende-Viertel geplant

refugees welcomeFlüchtlings-Gegner*innen hetzen weiter gegen Bewohner*innen von Container-Unterkunft / Brandanschlag auf Auto von Flüchtlingsunterstützer

Für Freitag, den 9. Januar haben Neonazis erneut einen Aufmarsch gegen Flüchtlinge im Köpenicker Allende-Viertel angemeldet. Continue reading

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9.01.: Gemeinsam gegen den Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch in Berlin-Köpenick! Solidarität mit Geflüchteten!

1419036154-antiracists-outnumber-neonazis-in-protest-marches-in-berlin_6513787Antifaschistische Gegenproteste: Freitag, 09.01.2015:

- Treffpunkt für Menschen aus anderen Bezirken: 17:30 Uhr am Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)
- Treffpunkt für Menschen aus Treptow-Köpenick: 18:30 Uhr Salvador-Allende-Straße Ecke Müggelschlößchenweg (Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick/Besuchereingang [X69, 165, 269]) Continue reading

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150 Antifaschist*innen verhindern erneut rassistischen Aufmarsch im Köpenicker Allende-Viertel – 30 Neonazis versuchen Demo für Geflüchtete anzugreifen

150 Antifaschist*innen verhinderten am 19. Dezember erneut einen rassistischen Aufmarsch im Köpenicker Allende-Viertel – 30 Neonazis versuchten die Demo für Geflüchtete anzugreifen

Erneut ist es rund 150 Teilnehmer*innen einer antifaschistischen Demonstration zur Solidarität mit Geflüchteten gelungen, einen menschenverachtenden Aufmarsch von Neonazis und anderen Rassist*innen gegen die neue Containerunterkunft durchs Allende-Viertel – und dieses Mal auch im restlichen Köpenick – zu verhindern. Continue reading

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19.12.: Uns reicht’s schon lange – Nazis und anderen Rassist*innen entgegenstellen! Für ein Ende des wöchentlichen menschenverachtenden Aufmarsches in Köpenick!

Antifaschistische Demonstration: Freitag, 19.12.2014 | 18:00 Uhr | S-Bahnhof Berlin-Köpenick
[Treffpunkt für Menschen aus anderen Bezirken: 17:30 Uhr am Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)]

1418480179-over-200-behinder-and-displace-far-right-march-in-berlin-koepenick_6470727Seit Wochen machen Neonazis und andere Rassist*innen Stimmung gegen geflüchtete Menschen im Köpenicker Allende-Viertel. Von Anfang an marschieren dabei rassistische Anwohner*innen zusammen mit organisierten Neonazis, wie der NPD, durch die Straßen. Die Steilvorlage für diese seit Wochen anhaltenden Mobilisierungen bietet der Berliner Senat mit seiner ausgrenzenden und menschenverachtenden Asylpolitik. Anstatt geflüchteten Menschen das Leben in Wohnungen und eine volle soziale Teilhabe zu ermöglichen, werden sie unter fiesesten Bedingungen in Containerlagern oder notdürftig sanierten Gebäuden untergebracht. Diskriminierende Auflagen, wie fehlende Arbeitserlaubnis tun ihr übriges. Der alltägliche rassistische Soundtrack wird dabei auf Bundesebene von einer erneuten Verschärfung des Asylrechts und einem „Verständnis“ für den besorgten PEGIDA-Mob begleitet. Wie in den 90igern, unter dem Motto „das Boot ist voll“, nutzen die regierenden Parteien die rassistischen Mobilisierungen, um ihre Politik der Abschottung und Ausgrenzung zu legitimieren und durchzuboxen.

Uns reicht‘s schon lange!
Wir finden Rassismus – ob in Form von rassistischen Anwohner*innen, Neonazis oder als staatliches Herrschaftsverhältnis – einfach Scheiße! Und das in Köpenick und überall.

Wir wollen ein solidarisches Zusammenleben mitgestalten und ein Leben erkämpfen, das für Alle lebenswert ist. „Ja“ zu neuen Nachbar*innen sagen, das ist dabei für uns ein erster notwendiger Schritt.

Wie in den vergangenen Wochen werden wir erneut den Neonazis und anderen Rassist*innen einen Strich durch die Rechnung machen und mit unserer Demonstration einen rechten Aufmarsch durchs Allende-Viertel verhindern. Unsere Demonstration ist dabei Teil der berlinweiten Bemühungen, um dem rassistischen Treiben endlich einen Riegel vorzuschieben.

Der rassistischen Pogromstimmung entgegentreten!
Solidarität mit Geflüchteten!
Keine Ruhe für Nazis und ihre Infrastruktur! Weg mit der NPD-Bundeszentrale!

Wir verweisen auch auf andere Protestformen gegen die rassistische Mobilmachung im Allende-Viertel, mehr Infos dazu erhaltet ihr auf www.antifa-berlin.info und auf www.allende2hilft.de

Antifaschistische Demonstration: Freitag, 19.12.2014 | 18:00 Uhr | S-Bahnhof Berlin-Köpenick
[Treffpunkt für Menschen aus anderen Bezirken: 17:30 Uhr am Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)]

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Rechter Aufmarsch durchs Allende-Viertel erneut verhindert Rassistischer Aufzug auf Ausweichroute eine Stunde lang gestoppt

Am heutigen Freitag, dem 12. Dezember, protestierten 150 Antifaschist*innen erneut gegen den wöchentlich stattfindenden Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch in Berlin-Köpenick. Zum dritten Mal in Folge konnten Antifaschist*innen den menschenverachtenden Aufmarsch durchs Allende-Viertel verhindern. Zudem konnte der rechte Marsch auf einer Ersatzroute für eine Stunde gestoppt werden. Dieser musste zum zweiten Mal, nachdem er vor zwei Wochen komplett verhindert wurde, am Waldrand starten und anschließend durch dunkle Straßen ziehen, in denen sich nur Einfamilienhäuser befinden. Der Aufmarsch war mit 80 Teilnehmenden zu Beginn, so klein wie noch nie, am Ende waren es sogar nur noch 60. Continue reading

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Demo: 12.12.: Gemeinsam gegen den Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch in Köpenick! Solidarität mit Geflüchteten! Weg mit der NPD-Bundeszentrale!

Antifaschistische Demonstration: Freitag, 12.12.2014 | 18:00 Uhr | S-Bahnhof Berlin-Köpenick

[Treffpunkt für Menschen aus anderen Bezirken: 17:30 Uhr am Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)]
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Am Freitag, den 12. Dezember, wollen Neonazis und andere Rassist*innen zum fünften Mal versuchen einen Aufmarsch gegen Geflüchtete im Köpenicker Allende-Viertel durchzuführen. Der Anlass für ihre sogenannten Freitagsdemos, ist die erste im Bau befindliche Berliner Containerunterkunft für Geflüchtete in der Alfred-Randt-Straße.

Vor drei Wochen zog der über 400 Personen zählende Aufmarsch, unter der Parole „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“, grölend an der bereits bestehenden Geflüchtetenunterkunft in der Salvador-Allende-Straße im Allende-Viertel vorbei. Unter den zum Teil schwertraumatisierten Bewohner*innen der Unterkunft brach daraufhin Panik aus.

An den letzten beiden Freitagen gelang es Antifaschist*innen durch eine eigene Demonstration, den von der NPD gesteuerten Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch im Allende-Viertel zu verhindern. Am vorletzten Freitag fiel dieser ganz aus und am letzten Freitag musste er in einem benachbarten Wohngebiet stattfinden. Die dortige Teilnehmer*innenzahl hat sich, im Vergleich zum davor stattfindenden Aufmarsch, halbiert.

Doch es gibt keinen Grund zur Freude! Der Hass unter den Anhänger*innen dieser Aufmärsche nimmt immer weiter zu. Auf den rassistischen Köpenicker Facebook-Seiten wird offen zur Gewalt aufgerufen. So haben zwar einige ehemalige Aufmarsch-Teilnehmer*innen – aufgrund der antifaschistischen Proteste – Abstand genommen, aber diejenigen, die noch dabei sind, verfestigen ihre menschenverachtende Hetze immer mehr und fühlen sich weiterhin animiert gegen Geflüchtete aufzumarschieren.

Und diesen harten Kern werden wir nicht in Ruhe lassen. Denn wer sich mit ideologischen Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten verbündet, wird unseren antifaschistischen Widerstand spüren! Und wir werden unseren Protest auch dort hintragen, wo die Infrastruktur der rassistischen Mobilisierung sitzt. Deswegen rufen wir nicht nur dazu auf, den Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch durchs Allende-Viertel erneut zu verhindern, sondern werden am Freitag auch vor der Zentrale der neonazistischen NPD in der Köpenicker Seelenbinderstraße protestieren. Unsere Forderung ist ganz simpel: Weg mit der Neonazi-Infrastruktur! Weg mit der NPD-Bundeszentrale!

Auch wenn es die letzten Male bei unserem antifaschistischen Protest immer kalt war und sich alle von uns weitaus schönere Sachen vorstellen können, die man an einem Freitagabend machen kann, ist doch aber umso wichtiger, dass wir jetzt nicht aufgeben. Wir müssen durchhalten und weiterhin auf die Straße gehen, um eine Teilnahme am freitäglichen Neonazi- und Rassist*innen-Aufmarsch immer unattraktiver zu machen, damit dieser langfristig endlich verschwindet. Ohne uns, würde die Mobilmachung von Neonazis und anderen Rassist*innen wieder an Fahrt gewinnen.

Beteiligt euch deshalb an unserer antifaschistischen Demonstration! Lassen wir die Geflüchteten im Köpenicker Allende-Viertel nicht alleine!

Kein Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch am 12. Dezember in Köpenick!

Keine Ruhe für Anhänger*innen menschenverachtender Ideologien und deren Infrastruktur!

Weg mit der NPD-Bundeszentrale!

Antifaschistische Demonstration: Freitag, 12.12.2014 | 18:00 Uhr | S-Bahnhof Berlin-Köpenick

[Treffpunkt für Menschen aus anderen Bezirken: 17:30 Uhr am Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)]

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Pressemitteilung zum 5.12.2014

Antifaschist*innen verhindern erneut menschenverachtenden Aufmarsch gegen Geflüchtete durch das Köpenicker Allende-Viertel

Rassist*innen wurden an den Waldrand verdrängt

Mit circa 150 Teilnehmer*innen begann heute, am 5. Dezember, am S-Bahnhof Köpenick eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto: „Die rassistische Bedrohung von Geflüchteten stoppen!“, die ins Allende-Viertel zog. Anlass der Demonstration, war der erneute Versuch von sogenannten „Heimgegnern“, wie auch an den vergangenen Freitagen, einen Aufmarsch gegen eine Unterkunft für Geflüchtete durchzuführen. Zum zweiten Mal stellte sich dem nun eine antifaschistische Demonstration entgegen. Dies war bitternötig, da der rassistische Aufmarsch mit etwa 450 Personen vor zwei Wochen an der bereits bestehenden Geflüchteten-Unterkunft im Allende-Viertel vorbeizog und aus dem Aufzug heraus rassistische und neonazistische Parolen gerufen wurden, woraufhin unter den Geflüchteten im Haus Panik ausbrach. Continue reading

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