20.06. – Theater muckt uff: „Klagenden Bürger*innen den Prozess machen“

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20. Juni 2016 – Antirassistische Gegenkundgebung mit Kreativaktion: Refugees Welcome in Altglienicke!

18.30 Uhr – Ortolfstraße/Ecke Venusstraße in Berlin-Altglienicke
(Bus 160 & 260 oder 15 Minuten Fußweg vom S-Bahnhof Grünbergallee)
Vortreffpunkt: 17.20 Uhr am Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)
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Wo bereits gebaut wird und bald Geflüchtete einziehen, wettern alle zwei Wochen „besorgte“ Bürger_innen – gegen die geplante Unterkunft, gegen die „Lügenpresse“, die über sie berichtete, und gegen die lokalen Politiker_innen. Lasst uns den kruden Klagen und den populistischen Aufrufen Solidarität mit den künftigen Bewohner_innen entgegen setzen!

In Altglienicke sollen ab dem Sommer weitere asylsuchende Menschen unterkommen. Der Bau der temporären Unterkünfte „Tempohome“ startete bereits. Für die Geflüchteten bedeutet das ein Umzug von Turnhallen in Container. Für alle Altglienicker_innen bedeutet es neue Nachbar_innen. Für einige von ihnen ist dies Anlass zur „Sorge“. Deswegen kommen sie als Initiative „Bahnweg/Molchstraße“, initiiert von Rüdiger S., jeden zweiten Montag am Ort der künftigen Unterkunft zusammen. Sie beschweren sich, Altglienicke nehme mehr neue Anwohner_innen auf als andere Stadtteile, der „Bezirk gängele“ sie und würde zu wenig informieren und es gebe keine Baustellenbeschilderungen. Unterstützt wurde die Initiative in der Vergangenheit von der CDU-Politikerin Katrin Vogel. Neonazis standen dabei. Zuletzt beendeten sie eine Infoveranstaltung des Bezirksamtes zum Bau mit Buh-Rufen.

Neben vielen Banalitäten, die die „Besorgten“ äußern, geht es letztendlich aber um die Menschen, die sie, ohne sie je getroffen zu haben, ablehnen. Auf sie projizieren sie diffuse Ängste und Befürchtungen.

Der Anlass mag Sorge sein, der Grund ist Rassismus. Wir sind für ein solidarisches Miteinander, Offenheit und Unterstützung!

Nach einem versuchten Brandanschlag auf die Baustelle, einer „Schutz von Zauneidechsen und Mücken“-Argumentation und einer eingereichten Klage gegen die Unterkunft von Seiten der „Besorgten“ bittet Uffmucken jetzt zum symbolischen Prozess!

Für die Kundgebung am Montag werden wir politisches Impro-Theater an den Start bringen. Kommt zahlreich, seid laut gegen rassistische Parolen und bietet Paroli.

18.30 Uhr – Ortolfstraße/Ecke Venusstraße in Berlin-Altglienicke
(Bus 160 & 260 oder 15 Minuten Fußweg vom S-Bahnhof Grünbergallee)
Vortreffpunkt: 17.20 Uhr am Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)

Ladet eure Facebook-Kontakte ein: https://www.facebook.com/events/289782974692243/

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Antirassistische Spendenaktion brachte 1150 Euro für Cabuvazi und Waslala in Berlin-Altglienicke

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Die nun bereits zum zweiten Mal zu Kunde getragenen rassistischen „Sorgen“ von Anwohner*innen aus Altglienicke waren Uffmucken am 23. Mai Anlass, eine antirassistische Spendenaktion ins Leben zu rufen. Pro „Demonstrant*in“ auf der flüchtlingsfeindlichen Versammlung wurden automatisch zwei Euro an die Projekte Cabuwazi (einen Kinderzirkus) und Waslala (einen Abenteuerspielplatz) gespendet, die direkt neben der zukünftigen Unterkunft beheimatet sind und mit dem Geld Begegnungsprojekte mit den neuen Bewohner*innen im Kiez Altglienicke starten werden. Frei nach dem Motto „Je oller, desto Dollar“ gab es außerdem saftige Zuschläge für die angereisten Neonazis, die sich zu den  „besorgten“ Anwohner*innen gesellten. Weiterlesen

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23. Mai 2016: „Besorgte Bürger*innen“ spenden heimlich für Geflüchtete

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Die Initiative Uffmucken lädt am 23. Mai ab 18Uhr zu einer ganz besonderen Aktion nach Berlin-Altglienicke ein. Denn auf dem zweiten so genannten „friedlichen Anwohnertreff“ von Gegner*innen einer neuen Unterkunft für Geflüchtete gibt es für jedes Bedenken Geld zu verschenken. Pro „Demonstrant*in“ werden automatisch 2€ an die Projekte Cabuwazi und Waslala gespendet, die direkt neben der zukünftigen Unterkunft beheimatet sind und mit dem Geld Begegnungsprojekte mit den neuen Bewohner*innen im Kiez Altglienicke starten werden. Frei nach dem Motto „Je oller, desto Dollar“ wird es außerdem Zuschläge für jeden Neonazi geben, der sich unter die „besorgten“ Anwohner*innen mischt. Weiterlesen

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23. Mai 2016 – Kundgebung: Refugees Welcome! Überraschung geplant!

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Am kommenden Montag, den 23. Mai soll erneut, wie schon am 9. Mai, Hetze gegen Geflüchtete  in Berlin-Altglienicke auf die Straße getragen werden. Wir werden das nicht unwidersprochen lassen und rufen zum Gegenprotest auf!

Antirassistische Kundgebung: Montag, 23. Mai – 18:00 Uhr -Ortolfstraße Ecke Venusstraße in Berlin-Altglienicke
(Bus 160 & 260 oder 15 Minuten Fußweg vom S-Bahnhof Grünbergallee)

Vortreffpunkt: 17:00 Uhr am Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße, unter der Brücke)

Am Montagabend, dem 9. Mai 2016, fand in Altglienicke eine Kundgebung mit knapp 200 Teilnehmenden unter dem Motto „für eine gleichmäßige Verteilung von Asylanten“ statt. Aufgerufen hatte dazu die „Bürgerinitiative Bahnweg/Molchstraße“, laut eigener Aussage Anwohner_innen, welche in direkter Umgebung zu dem geplanten Tempohome-Projekt für Asylsuchende wohnen. Auf dem bisherigen brachliegenden Gelände sollen ab Juni 500 geflüchtete und asylsuchende Menschen untergebracht werden. Weiterlesen

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12. Mai 2016 Kundgebung: Stoppt die Nazi-Hetze – Solidarität mit Geflüchteten in Köpenick!

Bild: Transparent Aufschrift "Solidarität mit Geflüchteten"Antifaschistische Kundgebung: Donnerstag, 12. Mai – 18:00 Uhr – Glienicker Straße 24-30 in Berlin-Köpenick

Eine Gruppe von Neonazis verbreitet auf Kundgebungen immer wieder Hetze gegen Geflüchtete, die in einer Doppelturnhalle in der Glienicker Straße leben müssen. Vor zwei Wochen zeigte einer der Neonazis ein Hakenkreuz-Tattoo auf seiner Wade, seine „Kameraden“ sammelten derweil Unterschriften für die Wahlteilnahme der NPD. Zwar kamen nur 14 Menschen zur Kundgebung der Rassist*innen. Dennoch wollen wir nicht hinnehmen, dass diese Menschen weiterhin Woche für Woche Geflüchtete einschüchtern und ihre Hetze auf die Straße tragen.

Beteiligt euch also an unserer antifaschistischen Kundgebung und setzt mit uns erneut ein Zeichen der Solidarität – mit jenen, die traumatisiert sind, die eine lebensgefährliche Flucht hinter sich haben und die das Recht haben, in Sicherheit leben zu können.

Gemeinsam gegen die Hetze von Neonazis und anderen Rassist*innen!
Solidarität mit Geflüchteten in Köpenick und anderswo!

Die Veranstaltung auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1707898589498257/

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28.04., Kundgebung: Solidarität mit den Bewohner*innen der Notunterkunft in der Glienicker Straße und anderswo!

Antifaschistische Kundgebung – Donnerstag, 28. April – 18 Uhr – Glienicker Straße 24-30 in Berlin-Köpenick

 
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Neonazis versammeln sich regelmäßig donnerstags vor der Notunterkunft in der Glienicker Straße. Ihrer menschenverachtenden Hetze und Einschüchterung setzen wir Solidarität und Sensibilisierung für die Situation der Geflüchteten entgegen.
Unterstützt die Leute der Unterkunft und zeigt Rassist*innen, dass sie fehl am Platz sind.
Verbündet euch mit Menschen, die von Gewalt und jeder Form von Diskriminierung betroffen sind.
Wir fordern angemessene Unterbringungen und Teilhabe für alle – schließt euch uns an!

Solidarität mit Geflüchteten in Köpenick und überall sonst!

Ladet eure Facebook-Kontakte ein: https://www.facebook.com/events/598967650281415/

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1. Mai Nazifrei – Keine NPD-Kundgebung in Berlin-Schöneweide!

1. Mai Nazifrei

1. Mai Nazifrei – Keine NPD-Kundgebung in Berlin-Schöneweide!

Antifaschistische Gegenkundgebungen: Sonntag, 1. Mai 2016, 13:30 Uhr,        S-Bahnhof Berlin-Schöneweide

Für den 1. Mai 2016 mobilisiert die Neonazipartei NPD zu einer Versammlung um 14 Uhr am S-Bahnhof Schöneweide in Treptow-Köpenick. Zuvor wollen die Neonazis ihre menschenfeindliche Propaganda am Antonplatz in Weißensee und am Prerower Platz in Hohenschönhausen auf die Straße tragen. Schwerpunkt der NPD ist wieder die Verbreitung von Hass gegen Geflüchtete. Zudem bedienen sie sich im Internet einer NS-Ästhetik und einer antisemitischen Verschwörungsideologie, um ihre Aktionen zu bewerben.

Wir werden die Verbreitung von rassistischer Hetze und nationalsozialistischer Ideologie nicht unwidersprochen hinnehmen! Deshalb rufen wir für den 1. Mai zu einem breiten Gegenprotest in Treptow-Köpenick auf! Dafür sind mehrere antifaschistische Kundgebungen rund um den S-Bahnhof Schöneweide angemeldet, die um 13:30 Uhr beginnen.

Das sich antifaschistische Proteste auszahlen, zeigte sich in Schöneweide ab dem Jahr 2013 ganz deutlich: Denn dadurch mussten die Kneipen und Läden der Berliner Neonaziszene, die sich rund um die Brückenstraße befanden, schließen. Auch ihr letzter Versuch, mit einen Aufmarsch im benachbarten Ortsteil Johannisthal vor eine Geflüchteten-Unterkunft zu ziehen, konnte erfolgreich verhindert werden. An diese Erfolge wollen wir anknüpfen und deutlich machen, dass wir es nicht zulassen, wenn Neonazis in Schöneweide versuchen erneut Fuß zu fassen.

  •  Solidarität mit Geflüchteten!
  •  Gemeinsam gegen die NPD-Aktionen am 1. Mai!
  •  Schöneweide ist unser Kiez!

Ladet eure Facebook-Kontakte ein: https://www.facebook.com/events/1726212990983024/

Antifaschistische Gegenkundgebungen: Sonntag, 1. Mai 2016, 13:30 Uhr, S-Bahnhof Berlin-Schöneweide

Hier werdet ihr auf dem aktuellen Stand gehalten:

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Protest gegen Neonazi-Versammlung vor Geflüchteten-Unterkunft in Köpenick

+++ Protest gegen Neonazi-Versammlung vor Geflüchteten-Unterkunft in Köpenick +++ Rechter Teilnehmer zeigt Hakenkreuz-Tattoo +++ Rassist*innen sammeln Unterschriften für den Wahlantritt der NPD +++

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Am heutigen 14. April fand wieder eine Neonazi-Kundgebung gegen Geflüchtete statt, dazu versammelten sich die rechten Teilnehmenden wieder gegenüber der Notunterkunft in der Glienicker Straße in Köpenick. An deren Versammlung beteiligten sich 14 Personen. Zwei Neonazis wurden dann entsandt, um die Geflüchteten auf der antifaschistischen Gegenkundgebung zu beschimpfen und abzufilmen. Einer dieser Beteiligten zeigte später demonstrativ sein Hakenkreuz-Tattoo, nach Ende der rechten Versammlung urinierte dieser dann neben ein am Straßenrand abgestelltes Polizeifahrzeug. Weiterlesen

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14.04.2016 Kundgebung: Stoppt die Neonazi-Hetze gegen Geflüchtete in Köpenick!

Antifaschistische Kundgebung: Donnerstag, 14. April – 18:00 Uhr – Glienicker Straße 24-30 in Berlin-Köpenick11An den letzten Donnerstagen hat immer wieder eine Gruppe Neonazis vor der Doppelturnhalle in der Glienicker Straße, in der Geflüchtete leben müssen, ihre menschenfeindliche rassistische Hetze verbreitet.

Wie stark die rassistischen Initiativen aus Treptow-Köpenick, hinter denen die NPD steckt, nationalsozialistische Positionen vertreten, konnte man beim rechten Aufmarsch am 2. April in Marzahn-Hellersdorf sehen, zu dem diese groß mobilisiert haben. Der dortige Aufmarsch war eine einzige NS-verherrlichende Veranstaltung, auf der die Teilnehmenden ihren rassistischen und antisemitischen Hass verbreiteten. Dortige Teilnehmende vermummten sich auch und trugen Quarzhandschuhe, zudem kam es aus dem Aufmarsch heraus zu mehreren Angriffen von Neonazis auf Umstehende. Wer diesen Leuten zujubelt, verbündet sich also mit gewaltbereiten neonazistischen Aktivist*innen. Weiterlesen

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Erneut 60 Teilnehmende auf Solidaritätskundgebung für Geflüchtete in der Glienicker Straße in Köpenick

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Gestern, am 31. März, haben 60 Menschen an unserer Solidaritätskundgebung für die Geflüchteten in der Glienicker Straße teilgenommen, die in der dortigen Turnhalle leben müssen. Gegenüber versammelten sich wieder exakt 16 Neonazis (wie in den letzten Wochen auch und die wie immer aussahen wie aus den 90er Jahren) mit Fahnen, einem Transparent und einem Lautsprecher, mit dem dem sie Unterkunft beschallen wollten. Nach einer Stunde packten die sichtlich deprimierten Neonazis wieder ein. Im Vorfeld kam es aufgrund eines Spendenaufrufs für die Geflüchteten zu Beschimpfungen und Drohungen aus dem Umfeld der NPD, unter anderem wurde angekündigt „vom Opi noch eine Handgranate“ zu spenden.

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